Hilfe – es brennt! Klassen 3/4ab bei der Feuerwehr

Zum Thema Feuer besuchten die Klassen 3/4a und b mit ihren Lehrerinnen Irmgard Daub, Marie Hitzler und Linda Koppenhagen die Freiwillige Feuerwehr Lauingen. Endlich hatte es geklappt, nachdem ein früherer Termin wegen akuter Hochwassereinsätze verschoben werden musste. Die Feuerwehr hat schließlich viele (!) Aufgaben. Aber an diesem Freitag Vormittag hatte sich ein ganzes Team der Mannschaft unter Leitung von Kommandant Martin Koller und seinem Stellvertreter Thomas Hoffmann für die Brandschutzerziehung der Schüler Zeit genommen.
Im Theorieteil  verdeutlichte Herr Koller die Bedeutung der Feuerwehr von ihrer Entstehung im Mittelalter bis hin zu den heutigen Aufgabenbereichen. Ein weiterer Hauptpunkt war auch der richtige Umgang mit Feuer, das Entstehen und richtige Löschen eines Brandes und das Absetzen eines Notrufes. Ein Überblick über den derzeitigen Personal- und Ausrüstungssituation rundete diesen Teil ab. Vielleicht kommt ja doch der eine oder andere Schüler zur Jugendfeuerwehr (ab 12)?
Nun wurde es spannend: Das Action-Team hatte sich aufregende Szenen überlegt. Zuerst wurde eine Lehrerin oder Schülerin als verletzte Person aus dem ersten Stock über das Fenster mit der Drehleiter gerettet.

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Danach ging es in die Garage, um die Ausstattung eines Mannschaftsfahrzeuges kennzulernen. Die Schüler waren insbesondere von den Schneidewerkzeugen beeindruckt, mit denen im Notfall Autoinsassen befreit werden können. Sie durften sich auch davon überzeugen, wie schwer die Geräte sind, und verstanden, dass alles nur in Teamarbeit funktioniert.

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Als nächstes ging es um die Atemschutzausrüstung. Nur wer gesundheitlich topfit ist, darf als Atemschutzträger ausgebildet werden. Zwei Kameraden der Feuerwehr unterstützten sich gegenseitig darin, ihre Ausrüstung richtig und sicher anzulegen: Anzug sowieso, dann Maske, Sturmhaube, Sauerstoffflaschen, Funkgerät, Extra-Taschenlampe, Helm mit Lampe, Wärmebildkamera, Handschuhe …

/dateien/bilder/2017_18/Feuerwehr/20180202_121749.jpg                                                             Herr Hoffmann erklärt die Wärmebildkamera
Währenddessen hatten die Kollegen das Treppenhaus mit Disco-Nebel dichtest verraucht. Die beiden Atemschutzträger zeigten nun den Schülern, wie sie im Notfall in ein verqualmtes Haus hineingehen: nur im Team, nur kriechend, immer im Funkkontakt. Dichter Rauch quoll durch die Eingangstür als Thomas Hoffmann diese öffnete. Kriechend arbeiteten sich die beiden durch das Treppenhaus bis in den 2. Stock vor, öffneten das Fenster und pusteten den Rauch mit einem Ventilator nach draußen. Nur langsam wurde das Treppenhaus wieder rauchfrei und begehbar. Das war sehr beeindruckend.
Vielen Dank liebe Helfer in der Not für diese beeindruckende Begegnung


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