Martinsspiel auf dem Marktplatz

Es war wieder so weit: Die Kinder warteten ungeduldig mit ihren Laternen bis es endlich losging. Die Kinder vom Schulchor und der Gesangverein Frohsinn übten derweil noch im ehrwürdigen Rathaus die Martinslieder und freuten sich über die tolle Akustik im Foyer.

/dateien/bilder/2018_19/St.Martin/St. Martin/DSC02934.jpg
Endlich hatten sich alle Akteure auf den Stufen des Rathauses versammelt. Nach dem traditionellen „St. Martin ritt durch Schnee und Wind“, begleitet von der Stadtkapelle Lauingen, begrüßte Moderator Gerhard Nothaas die Anwesenden und Pfarrhelfer René Stiefenhofer erklärte kindgemäß das Martinsspiel, das speziell für Lauingen vom Kreisheimatpfleger Alois Sailer geschrieben wurde.

/dateien/bilder/2018_19/St.Martin/St. Martin/DSC02975.jpg

Finstere Nussmärtl, die aus den Donauauen kamen, teilten mit dem Bettler ihre Habe. Schließlich kam ein stolzer Römer auf einem Schimmel daher geritten. So, wie es die Kinder aus der Sage kennen, teilte er würdig seinen Umhang mit dem Bettler. Eugen Hander und sein lammfrommer Schimmel waren wieder einmal die Verkörperung der St. Martinslegende. Danach segnete Stadtparrer Raffaele de Blasi noch die Martinsbrote – ein Gebäck, das später beim Pfarramt gereicht wurde.
Nach dem St. Martinslied, das ebenfalls von Alois Sailer zur Melodie von „Großer Gott, wir loben dich“ gedichtet worden war, bewegte sich ein langer, langer Laternenumzug zum Pfarramt St. Martin, wo die Kinder kleine Überraschungspäckchen erhielten und der Abend am Lagerfeuer gemütlich ausklang.

/dateien/bilder/2018_19/St.Martin/St. Martin/DSC03014.jpg

Zurück